Bericht vom Ausflug des Frauenkreises nach Spalt

Leinburger Frauenkreis auf den Spuren von Spalatin

Die Hopfenstadt Spalt mit ihren eindrucksvollen Fachwerkbauten war in diesem Jahr das Ziel des Frauenkreis-Ausflugs. Doch bevor man in die Geschichte und Bedeutung des Hopfenanbaus einstieg, begaben sich die Frauen im Reformationsjubiläumsjahr bei einer Stadtführung auf die Spuren Spalatins, dem berühmtesten Sohn der Stadt. Historiker Martin Burkert erläuterte sehr anschaulich das Leben und Wirken von Spalatin, einem engen Freund und Wegbegleiter Martin Luthers, der gerne als „Steuermann der Reformation“ bezeichnet wird. Das Bild zeigt die Frauengruppe mit dem 2010 errichteten Spalatin-Denkmal: der fränkische Reformator durchbricht die Mauer der damaligen Kirche. Am Nachmittag stand der Besuch des Hopfenmuseums im Kornhaus auf dem Programm, einem prächtigen 600 Jahre alten Fachwerkbau, der früher als Hopfenlagerhalle genutzt wurde. Die modernen und abwechslungsreich gestalteten Stationen rund um den Hopfenanbau ließen bei den Besucherinnen viele Erinnerungen an das „Hopfenzupfen“ in unserer Gegend lebendig werden. Nachdem in Absberg noch der weite Ausblick auf die fränkische Seenlandschaft genossen werden konnte, bildete der Besuch der Markgrafenkirche in Kammerstein mit einer Abendandacht den Abschluss des Tagesausflugs. 

Renate Endreß