Einführung von Pfarrer Joachim Klenk am Sonntag, 11. Dezember 2022

Am dritten Advent wurde in der Leinburger St. Leonhardskirche Joachim Klenk als Pfarrer auf der ersten Pfarrstelle der Pfarrei Leinburg-Entenberg eingeführt. Damit endet eine mehr als zweijährige Phase der Vakanz, in der sich Haupt- und Ehrenamtliche mit großer Energie dafür eingesetzt haben, die Präsenz von Kirche und Gemeindeleben im Dorf aufrechtzuerhalten. Pfarrer Klenk war bisher geschäftsführender Pfarrer in Roth. Er hat dort vielfältige Erfahrungen in der Betreuung einer großen Gemeinde gesammelt, die ihm in Leinburg sicherlich zugutekommen werden. Mit seiner neuen Gemeinde hat sich Pfarrer Klenk schon vertraut gemacht, die Atmosphäre der Kirchen der Pfarrei – wobei die St. Leonhardskirche die 293. Kirche ist, in der gepredigt hat – habe ihn sofort angesprochen.

In einer vollbesetzten Kirche wurde Pfarrer Joachim Klenk in Leinburg eingeführt. Der Gottesdienst wurde von den Posaunenchören Leinburg und Entenberg musikalisch ausgestaltet sowie vom liturgischen Chor. Auch die Kindergottesdienst-Kinder begrüßten den neuen Pfarrer mit einem Lied. Stellvertretender Dekan Thie betonte in seiner Einführungsansprache die Bedeutung von Kooperation, basierend auf der Geschichte von der Aussendung der 72 Jünger, die auch immer nur zu zweit auf Mission geschickt wurden. Auch Joachim Klenk wird in Leinburg mit einem Team bestehend aus Roland Lehner, der die zweite Pfarrstelle innehat, sowie Eva Lehner-Gundelach, der Jugend-Diakonin, zusammenarbeiten. Dass ihm dieses gemeinsame Arbeiten wichtig ist, kann man schon jetzt erkennen. So ließ er sich von vielen Menschen seiner jetzigen und früheren Gemeinde segnende Bibelworte zusprechen. In seiner Predigt über Verse aus dem Buch des Propheten Jesaja spricht Pfarrer Klenk darüber, wie der Glaube im Leben der Menschen bahnbrechend sein kann. Er stellt die Frage, inwiefern Glaube und Kirche nah am Menschen sein könne, auch bei kirchenfernen. Hier seien die Kindertagesstätten eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, aber auch Aktionen wie der Adventskalender am Kantorat. Soziales Engagement zeige sich in der Kirchengemeinde auch dadurch, dass die Spenden aus dem mit „Wo am nötigsten“ überschriebenen Topf, den Bedürftigen in der Gemeinde zukommen sollen, wie jüngst im Kirchenvorstand beschlossen wurde.

Beim anschließenden Empfang im Kantorat werden etliche kurzweilige Grußworte gehalten, unter anderem von Bürgermeister Thomas Kraußer und MdB Ralph Edelhäußer. Dabei verabreden sich Bürgermeister und Pfarrer gleich zu einem gemeinsamen Kochen. Pfarrer Klenk bedankt sich ausdrücklich bei der bisherigen Vakanzvertretung Pfarrer Dr. Petry, der ihm den Einstieg in seine neue Aufgabe sehr erleichtert habe. Gedankt wird außerdem den Pfarramtssekretärinnen Christine Hupfer und Monika Müller für ihre wunderbare Arbeit in der Zeit der langen Vakanz. Die ganze Gemeinde freut sich spürbar, dass Joachim Klenk nun ihr neuer Seelsorger ist.