Mutbriefe - neue Plattform

Mutbriefe
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www.sonntagsblatt.de informiert: In dieser Woche ist mit Mutpost.de eine neue Onlineplattform an den Start gegangen, die Menschen in psychischen Krisen stärken möchte. Das Projekt wurde vom Werner-Felber-Institut für Suizidprävention in Dresden initiiert. Die Idee dahinter ist bewusst einfach: Menschen schreiben Mutbriefe, die von anderen Menschen gelesen werden können, die gerade selbst kämpfen. Die Plattform versteht sich als niedrigschwelliger, geschützter Raum. Im Mittelpunkt stehen persönliche Worte statt Ratgebertexte; Gedanken, Erfahrungen und Botschaften, die Hoffnung vermitteln und zeigen sollen: Niemand ist allein.
Mutpost.de Schritt für Schritt: Mutbriefe online teilen
Das Konzept lebt von Beteiligung. Nutzer:innen können selbst sogenannte Mutpost verfassen und einreichen. Dabei gelten bewusst offene Regeln:

  • Beiträge können anonym oder mit Namen veröffentlicht werden.
  • Die Länge ist frei wählbar – von wenigen Sätzen bis zu längeren Briefen.
  • Inhaltlich geht es um persönliche, aufbauende Botschaften.

Bevor ein Text online erscheint, wird er von Fachpersonen aus der Suizidprävention geprüft. Das Ziel besteht darin, sicherzustellen, dass die Inhalte stärken, keine schädlichen Botschaften enthalten und für Betroffene hilfreich sind. Beiträge, die möglicherweise entmutigend wirken oder problematische Inhalte transportieren, werden nicht veröffentlicht. !!! Weiterlesen unter www.sonntagsblatt.de
Bei akuter Gefahr gilt:

  • Notruf: 112
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117

Weitere Anlaufstellen sind unter anderem: