In dieser Woche tagte in Bayreuth erstmals die neue Landessynode unserer evangelischen Kirche in Bayern (ELKB). Über 60% neue Synodalmitglieder, darunter viele junge, setzten mutig ihre Zeichen. Sie wollen eine Kirche die zuhört, nach vorne denkt und sichtbar in Bewegung ist - überraschend, ermutigend, echt. Neue Synoden-Präsidentin ist die Münchener Richterin Tanja Keller. Ihre Stellvertreter ein Student aus Kulmbach und ein Pfarrer der mittleren Generation. Auch der sog. Landessynodalausschuss wird völlig neu besetzt. Die Sitzungen war laut Teilnehmenden sehr lebendig. Viele Gespräche am Rande. Formalitäten wurden zügig abgearbeitet, Freiräume für zukunftsorinetierte Diskussionen genutzt. Verantwortung will die neue Landessynode nicht nur aussprechen, sondern übernehmen. Eine Verwaltungsreform zum 1.Mai 2026 wurde beschlossen. Die Digitalisierung weiter voran gebracht. Die Transformation in Regionalgemeinden mit berufsübergreifenden Teams weiter bestärkt. Kirche soll sich zeigen und sichtbar sein, ihre Stärken in Gemeinden und landesweiten Diensten neu sortieren. Die kritische kirchliche Presse wurde gestärkt und finanziell abgesichert. Die nächste Landessynode trifft sich im November 2026. Bis dahin treffen sich Ausschüsse und Initiativgruppen. Weitere Infos gibts auf www.sonntagsblatt.de